Umweltmediation
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Umweltmediation

Umweltmediation - was ist das?

Der Begriff „Mediation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Vermittlung“. Umweltmediation ist ein freiwilliges, klar strukturiertes Verfahren, bei dem alle von einem umweltrelevanten Projekt Betroffenen nach einer gemeinsamen, dauerhaften Lösung suchen. Unterstützt werden sie dabei von allparteilichen Mediatoren. INNOCHEM verfügt über Experten mit Doppelqualifikation, professioneller Mediatoren-Ausbildung und profunden umweltschutztechnischen Kenntnissen.

Als Instrument der Konfliktlösung und der Partizipation eignet sich Umweltmediation insbesondere zur Anwendung bei umweltschutztechnischen Projekten. Es handelt sich insbesondere um Vorhaben, die umweltrechtlichen Bestimmungen unterliegen bzw. Auswirkungen auf die Umwelt haben können (Emissionen, Ressourcenverbrauch, etc.).

Zielorientierte Umweltmediation zeichnet aus, dass alle Betroffenen als gleichberechtigte Verhandlungspartner in die Entscheidungsvorbereitung einbezogen werden. Behördliche Genehmigungsverfahren werden durch Umweltmediation nicht ersetzt, sondern durch die Einbringung zusätzlicher Aspekte ergänzt. Mediationsverfahren finden bestenfalls vor einer behördlichen oder politischen Entscheidung statt, so dass ein ausreichender Verhandlungsspielraum für eine gemeinsame Lösung besteht. Dadurch steigt die Akzeptanz des Projekts seitens der Betroffenen, die Einsprüche verringern sich, was Verwaltungsbehörden und Gerichte entlastet.

Erfolgskriterien

Für erfolgreiche Umweltmediationsverfahren sind nach unserer Erfahrung folgende Punkte von zentraler Bedeutung:

  • Einbindung aller Betroffenen mit Verhandlungsmandat
  • Verfahrensleitung durch allparteiliche Vermittlungspersonen
  • Freiwilligkeit aller Teilnehmenden
  • Eigenverantwortliche Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten
  • Klar strukturiertes Verfahren
  • Fairness und konstruktives Arbeitsklima
  • Verbindlichkeit der Ergebnisse (Mediationsvertrag)

Vorteile

Seit vielen Jahren vermittelt INNOCHEM einvernehmliche Lösungen zwischen unterschiedlichen Interessengruppen. Die Vorteile für alle Beteiligten sind vielfältig:

  • Lösungen, nicht Rechtsfrieden. Dem Richter steht nur das Gesetz zur Verfügung. Bei der Mediation können Interessenlagen aufgedeckt und berücksichtigt werden, die so nicht gesehen werden.
  • Mediation ist spart Geld, da meist keine Verfahrens- und Gerichtskosten anfallen.
  • Relativ einfach, unbürokratisch und sehr oft zeitsparend
  • Schonung personeller und betrieblicher Ressourcen
  • Höhere Vertragstreue. Vereinbarungen, die jemand freiwillig getroffen hat, halten deutlich besser als vom Gericht aufoktroierte Urteile. Der Konflikt ist gelöst und schwelt nicht weiter.

Nach unserer Erfahrung gibt es gute Gründe die für ein Mediationsverfahren ohne Öffentlichkeit sprechen. In ausgewählten Projekten kann es mit dem Einverständnis beider Konfliktparteien angezeigt sein die Öffentlichkeit einzubinden, um die Transparenz des Entscheidungsprozesses zu erhöhen.